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Eine neue Kommunikationstheorie des Rechts: Person, Werk und Wirken von Andrey V. Polyakov
In diesem Aufsatz versuche ich zu zeigen, welchen Platz die kommunikative Theorie des Rechts von A. V. Polyakov auf dieser Entwicklungsachse einnimmt. Entstanden ist sie in der Zeit der ideologischen Krise, die im Bereich der Jurisprudenz, in erster Linie die Rechtstheorie hart getroffen hat. A. V. Polyakov hat versucht, eine Theorie vorzuschlagen, auf deren Grundlage die Grundsätze verschiedener Zugänge versöhnt werden könnten, indem er die parodieartigen Versuche, den Rechtspositivismus sowjetischer Provenienz mit dem Jusnaturalismus und anderen rechtsphilosophischen Richtungen zu synthesieren, entlarvt. Derartige Versuche, die in der Geschichte der Rechtsphilosophie schon mehrfach stattfanden, verfügten zu keiner Zeit über die Immunität gegen die Bezichtigungen eines Synkretismus. Ähnliche Vorwürfe musste auch die kommunikative Theorie erfahren. Die kommunikative Theorie durchaus konstruiert werden kann, ohne dass das umstrittene „Projekt der Integration“ einbezogen werden muss. Eine derartige „Reduktion der Komplexität“ wäre für die deutlichere Darlegung der Theorie sinnvoll und könnte A. V. Polyakov ein für ihn günstigeres Klima für die Besprechung seiner Anschauungen, darunter auch international, schaffen.