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Article
Yakovlev A. A. Russland-Analysen. 2012. No. 249. P. 11-15.

Die Schaffung und Verteilung der Renten ist in den meisten historisch bekannten Gesellschaften der Schlüsselmechanismus für soziale und politische Stabilität, ohne die eine stabile wirtschaftliche Entwicklung nicht möglich ist. In Russland verstand die herrschende Elite sehr wohl, dass Erschütterungen wie die Finanzkrise im Herbst 1998 den Bestand der politischen Ordnung bedrohten. Das Bewusstsein für diese Gefahr brachte die verschiedenen Gruppen dazu, neue »Spielregeln« auszuhandeln. Zwischen 1998 und 2003 entstanden die Instrumente für korporatives Handeln, in deren Rahmen Wirtschaft und Staatsmacht erfolgreich nach Lösungen suchen konnten. Das rasche Wachstum seit Beginn der 2000er Jahre führte zu einer stärkeren sozialen Ausdifferenzierung. Zugleich verschob sich das Kräfteverhältnis von Staat und Wirtschaft zugunsten des ersteren – es gab eine eindeutige Dominanz des Staates. Allerdings zeigte die Krise 2008/2009 dass dieses Modell innerlich instabil ist. Von grundsätzlicher Bedeutung für die weitere Entwicklungsbahn der Gesellschaft in Russland ist also die Frage, wie sehr die Staatsmacht – die heute im Wesentlichen durch die obersten Ebenen der Zentralbürokratie, die Silowiki und die größten Unternehmen repräsentiert wird – in der Lage ist, Instrumente für einen Dialog und eine Zusammenarbeit mit breiteren Gruppen in der Elite aufzubauen, die nicht nur die mittleren Unternehmen, sondern auch die regionalen Eliten und die Leiter der großen staatlichen Organisationen und Einrichtungen umfassen. 

Added: Dec 20, 2012
Article
Alexandr Kynew. Russland-Analysen. 2016. No. 319. P. 2-6.

The article is devoted to the peculiarities of the Russian State Duma elections on September 18, 2016. It is noted differences from the previous parliamentary elections in Russia associated primarily with a much more stringent admission rules for participation in the elections, a radical strengthening of the various electoral constraints and minimize public scrutiny.

Added: Nov 15, 2016
Article
Yakovlev A. A., Kazun A., Sobolev A. S. Russland-Analysen. 2014. No. 270. P. 2-6.
Added: Feb 4, 2014
Article
Yakovlev A. A. Russland-Analysen. 2013. No. 255. P. 2-7.

This paper considers main driving forces of new possible model of economic growth in Russia after global recession of 2008-2009 as well as preconditions for implantation of this model. Paper argues that two social group improved their positions in 2000s can serve as driving forces of this new model – “new business” and “new bureaucracy”

 

Added: Oct 8, 2013
Article
Tarasenko A. Russland-Analysen. 2017. No. 345. P. 5-9.
Added: Dec 5, 2017
Article
Yakovlev A. A. Russland-Analysen. 2012. No. 235. P. 10-15.

Obwohl sich die russische Wirtschaft von der globalen Krise relativ schnell erholt hat, fehlt es an Investitio­nen. Ursache hierfür ist die negative Erwartungshaltung der Wirtschaftsakteure. Diese kann als sich selbst erfüllende Prophezeiung den Aufschwung gefährden. Der Staat muss sich deshalb bemühen, das Vertrau­en der Wirtschaft zurückzugewinnen und ein stabiles institutionelles Umfeld zu schaffen, das Wirtschafts­wachstum fördert. Erforderlich ist dafür zum einen eine Reform der Staatsverwaltung, die Wirtschaftsför­derung zu einem zentralen Leistungskriterium macht, und zum anderen ein konstruktiver Dialog mit allen Beteiligten, der hilft, praktikable Lösungen zu finden und zu implementieren.

Added: Dec 20, 2012
Article
Dubrovsky D. Russland-Analysen. 2017. No. 342. P. 10-13.

Am 28. September 2017 hat die Bildungsaufsichtsbehörde »Rosobrnadsor« der Europäischen Universität St. Petersburg mitgeteilt, ihr keine neue Lizenz als Bildungseinrichtung zu erteilen. Damit droht der international renommierten Hochschule das Aus. Mit diesem Schritt verdeutlicht Russland ein weiteres Mal, dass das Land auf die Meinung der internationalen Öffentlichkeit keinen Wert mehr legt.

Added: Oct 12, 2018
Article
Pain E. A. Russland-Analysen. 2018. No. 355. P. 10-14.

Dieser Beitrag analysiert die Rolle des Populismus in der russischen Politik und dessen inadäquate Einschät- zungen in ideologischen Diskussionen. Der Begriff »Populismus« selbst trägt unbestimmte und zugleich zutiefst negative Züge. Aus Sicht des Regimes in Russland steht Populismus vor allem für die Gefahr »farbi- ger Revolutionen« wie jener in Georgien, der Ukraine und der sich aktuell in Armenien entwickelnden. Als wichtigstes Mittel zur Verhütung dieser Art »Populismus« setzt die russische Regierung präventive Repres- sionen gegen populäre Oppositionelle und Anführer gesellschaftlicher Bewegungen wie beispielsweise Ale- xej Nawalnyj ein. Die liberale Opposition brandmarkt mit dem Wort »Populisten« vor allem das Regime in Russland. Präsident Putin wird mit dem US-Präsidenten Donald Trump verglichen, obwohl es der russische Präsident nicht nötig hat, auf Populismus zurückzugreifen, um so lang an der Macht zu bleiben, wie er will. In dem Beitrag wird angenommen, dass der Populismus in Russland schwach und oft nur ein scheinbarer ist, während in Wirklichkeit der Einfluss auf den politischen Prozess durch eine andere Form der Demago- gie erfolgt, nämlich den Elitarismus, der keineswegs auf einem Liebäugeln mit dem Volk gründet, sondern auf einer Verachtung für das Volk und der Angst vor Massenbewegungen.

Added: Dec 6, 2018
Article
Yakovlev A. A. Russland-Analysen. 2012. No. 233. P. 18-22.

Die (Neujahrs-)Feiertage boten die Gelegenheit, die stürmischen politischen Ereignisse des Dezembers zu bewerten und zu versuchen, die durch sie aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Antworten auf die erste naheliegende Frage – Warum gingen in Moskau Zehntausende auf die Straßen und was wollten sie? – sind im Grunde gegeben. Die Menschen waren der Lügen der Machthaber müde und wollten ehrliche Wahlen. Eine weitaus wichtigere Frage blieb bislang jedoch unbeantwortet – was sind die realen Folgen der Proteste im Dezember? Ihre Beantwortung erfordert einen Blick auf verschiedene historische Analogien. Unterdessen können sich diese Analogien, wie es in der Geschichte so oft der Fall ist, als nützlich erweisen für das Verständnis  dessen, was die Ereignisse in Russland nicht sind.

Added: Dec 20, 2012
Article
Yakovlev A. A. Russland-Analysen. 2012. No. 235. P. 4-8.

Im System der kompetitiven Autokratie benötigt die herrschende Elitengruppe realen Rückhalt in der Bevölkerung, da sie sich nur so gegen konkurrierende Elitengruppen durchsetzen kann. Infolgedessen belohnte das Zentrum regionale Eliten Wahlerfolge für Putin und die Partei »Einiges Russland« mit erhöhten Transferzahlungen. Darauf reagierte die regionale Elite, indem sie die gewünschten Wahlergebnisse künstlich herbeiführte. Eine logische Antwort auf ein falsches Signal. Denn die Wahlfälschungen führten zu einer Abhängigkeit der föderalen von den regionalen Eliten und einer Gefährdung der realen Machtbasis

Added: Dec 20, 2012
Article
Karabchuk T. Russland-Analysen. 2010. No. 200. P. 2-4.

The paper gives an overview on unemployemnt in Russia and the concequances of the crisis of 2008.

Added: Dec 9, 2012
Article
Yakovlev A. A. Russland-Analysen. 2017. No. 339. P. 9-13.

Angesichts anhaltender Expertendiskussion über die Perspektiven der russischen Wirtschaft auf Wachstum und der gegenwärtigen Ausarbeitung einer neuen Entwicklungsstrategie für Russland geht der Artikel drei zentralen Fragen nach: Warum waren einige Reformen in Russland erfolgreich, warum scheiterten andere und welche Lehren lassen sich aus diesen Erfahrungen ziehen? Die zentrale These lautet, dass ein breiter Kreis von Stakeholdern in die Planung und Umsetzung von Reformen einbezogen werden muss und die Eliten eine gemeinsame Zukunftsvision entwickeln müssen, sollen zukünftige Reformen erfolgreich sein.

Added: Sep 4, 2017
Article
Yakovlev A. A. Russland-Analysen. 2017. No. 330. P. 7-12.

Im Unterschied zu einer Konzentration auf die Ereignisse der letzten Jahre (seit 2014) im Zusammenhang mit der Angliederung der Krim und dem militärischen Konflikt in der Ostukraine soll in diesem Beitrag herausgestellt werden, dass die erheblichen Veränderungen, die es in der Innenpolitik Russlands gegeben hat (mit starkem Druck auf die politische Opposition, Staatspropaganda, scharfer antiwestlicher Rhetorik und dem Kampf gegen »ausländische Agenten«), bereits 2012 zu Tage traten. Geopolitische Ambitionen zur Revidierung der »globalen Ordnung« (die von den USA nach dem Zusammenbruch der UdSSR errichtet wurde) und eine stärkere Rolle Russlands bei der »globalen Regierung« sind von der Führung des Landes bereits noch früher eingefordert worden, nämlich mit Putins berühmter Münchener Rede von 2007. Diese Ambitionen stützten sich auf das robuste Wirtschaftswachstum Mitte der 2000er Jahre, das die herrschende russische Elite zu dem Standpunkt ermutigte, dass Russland mit seinen riesigen Energiereserven eine neue wirtschaftliche Supermacht darstellt. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass das Konzept von einem »streitbaren Russland«1 im eigentlichen Sinne eher auf Mitte der 2000er Jahre zu beziehen ist. Nach 2008/09, der weltweiten Finanzkrise und insbesondere dem »Arabischen Frühling« und den politischen Massenprotesten in Moskau gegen die Wahlfälschungen im Dezember 2011 kann man von überwiegend »streitbaren« Versuchen der herrschenden russischen Elite sprechen, ihre Macht und ihre Vermögen zu verteidigen.

Added: Feb 20, 2017
Article
Yakovlev A. A., Kazun A., Khodzhayeva Y. Russland-Analysen. 2015. No. 296. P. 12-17.
Added: May 26, 2015
Article
Yakovlev A. A., Kazun A. Russland-Analysen. 2014. No. 280. P. 5-15.
Added: Jul 26, 2014